his left hand is close to the body

Video, 6:49min, von Laura Ferrara & Désirée Meul (2017)

desiree meul


Die Arbeit befasst sich mit politischen Gesten aus dem Sportkontext. Es sind Gesten, welche ein politisches Narrativ nach Aussen transportieren. Ein Sportanlass ist eine der grössten Kommunikationsplattformen, darin vereinen sich kulturelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Interessen. Dieser Ort gilt es zu okkupieren. Auch wenn der Körper und dessen Bewegungen als solche wortlos sind, werden die Gesten zu direkten Sprechakten. In diesem Sinne betrachten die Künstlerinnen die performativen Gesten im Sport auch als linguistischen Akt. Dabei interessierte sie einerseits der performative und mimetische Charakter dieser Gesten, andererseits wird der Körper zum Träger und Symbol des Widerstandes.

screenings

VideoEx Festival Zürich, 2017

TranSphère (AT)

eine Recherche von Blöchle | Fornezzi | Meul (2016)

desiree meul


“TranSphère” (AT) setzt sich mit der technologischen Erweiterung des menschlichen Körpers im Diskursfeld “Human Enhancement” auseinander. Hierfür wird die neurologische Messmethode Elektroenzephalographie (EEG) als künstlerisches Mittel eingesetzt, mittels derer die Gehirnaktivität der Performer, während der Performance gemessen und in visuelle und auditive Outputs in ein mediales Raumkonzept transformiert wird. Es wird somit ein audio-visueller Erfahrungsraum für den Zuschauer kreiert. Ausgehend von dem Doppelgängermotiv lotet die Performance die Dualität von Mensch und Technologie aus – die Technologie als digitaler Doppelgänger des analogen Selbst. Es fallen das Ich und der Andere, das Vertraute und das Fremde, das Analoge und das Digitale zusammen und heben sich gegenseitig in ihrer Wirkung und ihrer kategorialen Funktion für die menschliche Wahrnehmung auf.

Recherche unterstützt von

Kultur Stadt Zürich, Tanzhaus Zürich, NRW Tanzrecherche

RFID choreographies

ein Projekt von Blöchle/Fornezzi/Meul (2015)

desiree meul


Im Gestus der Gegenwart angekommen, erkundet RFID choreographies interaktive Möglichkeiten kybernetischer Organismen. Das junge Team entwickelt mit implantierten RFID Chips als unsichtbare kleine Helfer choreografische Lösungen im Kontext der Gebäudeautomation und Netzwerktechnik. In Kooperation mit BodymodderInnen entstehen ungeheuerliche Verkopplungen von Mensch und Technik. Gemeinsam mit der Kundschaft wird RFID choreographies alltagspraktische Hybrid-Wünsche realisieren und Intelligenz neu codieren und Ihnen das passende Implantat verpassen. Mit dem RFID-Chip können Sie zum Beispiel wie von Zauberhand Ihre Wohnungstür öffnen oder Ihr Auto starten. Die Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur ‹ineltec.› hat sich ganz der modernen Gebäudetechnik und dem intelligenten Zuhause der Zukunft verschrieben. Auf dem New Technology Boulevard bieten Think Tanks, Start-Ups und RFID choreographies für die MessebesucherInnen ein einzigartiges Erlebnis.

co-produced by

Theatertage TREIBSTOFF Basel, 2015

supported by

Messe Basel, Fondation Nestlé pour l'Art, Österreichisches Kulturforum

projekt-website

www.rfid-choreographies.net

RFID choreographies

Akt IV (2016)

desiree meul


Das junge Unternehmen RFID choreographies bietet das Implantieren von RFID-Microchips an und führt mittels des Übertragungsmediums “Near Field Communication” in choreographische Ansätze alltäglicher Handlungen ein.
Im Rahmen von P-Bodies 2016 stellte RFID choreographies seine Halbjahresbilanz 2015/16 vor und feierte zugleich in einem zeremoniellen Akt den hundertsten Kunden und somit das hundertste Implantat.

Konzept

Jana Blöchle, Dominik Fornezzi, Desiree Sophie Meul

Performance

Dominik Fornezzi, Desiree Sophie Meul

Bodymodder

Ben Lucht (Bodyship)

Unterstützt durch

NPN, Nationales Performance Netzwerk

Privilege

performance by Stefanie Knobel (2015)

desiree meul


Stefanie Knobels Performance PRIVILEGE ist eine Choreografie, die auf einem Hörspiel aufbaut, das aus der Tonspur des Films Privilege (1990) von Yvonne Rainer erarbeitet wurde. Rainers Film setzt sich mit dem Prozess des Älterwerdens von Frauen auseinander und stellt dabei dokumentarisches Material neben inszenierte Interviews.
PRIVILEGE nimmt Dialoge und Monologe als Zitate auf und verteilt die Stimmen auf vier portable Lautsprecher, die die Performerinnen in unterschiedlichen Kombinationen auf ihren Körpern tragen. Über vielschichtig eingesetzte Verbindungen der Bewegungen mit der eingesetzten Audiotechnik gewinnt der “kulturelle Text” über Körper-, Geschlechter-, Klassen- und ethnische Verhältnisse an Fiktionalität und Aktualität. Dadurch eröffnen die Bewegungen für die verschiedenen Situationen der Choreografie einen spezifischen Klangraum, in dem die in normalisierten Rassismus und Sexismus verwickelten Sprechsituationen erprobt werden wollen.

concept, choreography, voice-composition, costumes

Stefanie Knobel | sk-ein.ch

performers

Deborah Raika Mühlebach, Désirée Sophie Meul, Eirini Sourgidiaki, Stefanie Knobel

Aufgeführt am 21.6.2015

Fotos

Christian Glaus, Thomas Zirlewagen, Urs Schmid

IF NOW WAS SOMEWHERE ELSE

Live-Audio-Walk (2015)

desiree meul


«if now was somewhere else» was a Live-Audio-Walk crossing bridges. The walk took place simultaneously in Zurich, Hamburg and Hong-Kong on May 13th, 2015. In the course of 20 Minutes, three narrators aurally guided the spectators across the following bridges: Duttweilerbrücke in Zurich, Baakenhafenbrücke in Hamburg and the Circular Bridge in Hong Kong.

Artists involved in the project

Team Zurich:
Laura Ferrara, Benjamin Jagdmann, Désirée Meul, Charlotte Sarrazin
Sound: Benjamin Pogonatos, Narrator: Monika Hölzl

Team Hamburg:
Marie Celeste Knop, Mara von Zitzewitz
Narrator: Franziska Möckel

Team Hong Kong:
Cheuk Wing Nam, Siddharth Choudhary, Lau Ming Wai
Narrator: Lau Ming Wai

supported by: Z+ „playground“ and connecting-space Zurich – Hong Kong.


Der Tausendfüssler, der dir nicht sagt wie er läuft oder was, wenn ich dir sagen müsste wie...

ein Projekt von und mit Désirée Meul, Lea Moro, Marie Hiller und Stephan Stock (2013)

desiree meul


Schriftliche Anweisungen, sogenannte Performance Directives, bilden die Grundlage des Spiels von Désirée, Lea, Marie und Stephan. Sie behandeln sich selbst als Performer auf der Bühne, legen ihre Mechanismen, Strategien, Ängste und Wünsche offen und verhandeln diese im Bezug zu den Performance Directive. Das Ausführen dieser zufällig angeordneten Anweisungen ist durchaus ein Experiment, auf welches sich die Performer immer wieder aufs Neue einlassen. Unerwartete Situationen, absurde Bewegungen, intime Geständnisse und nacktes Scheitern sind die Folge einer spontanen und intuitiven Entscheidungsfindung bei der Umsetzung der Directives. Im Verlaufe des Spiels werden die vier Performer erfahrener, sie erkennen ihre persönlichen Verhaltensmuster und werden sich bewusst, welche Rolle sie gewollt oder ungewollt in der Gruppe einnehmen. Dabei bilden diese Erfahrungswerte über sich und die anderen die Basis für weitere Handlungsmöglichkeiten und Spielräume innerhalb der auszuführenden Performance Directives, welche sich auf die persönliche Wahrnehmung, die fünf Sinne und die Farben Rot, Grün, Gelb und Blau beziehen

Unterstützt durch

Tanzhaus Zürich und HZT Berlin

Aufführungsdaten

01./02.03.2013 Tanzhaus Zürich
20.04.2013 Uferstudios Berlin, In Zucht Festival
05.09.2013 HetVeem theatre, Amsterdam


A – Z, Geschichten bewegen

ein Projekt von Désirée Meul & Lea Moro (2014)

desiree meul


Ein Kaleidoskop von fiktiven, absurden, vergangenen und aktuellen Geschichten in Bewegung.

Die Geschichten von A bis Z sind in alphabetischer Reihenfolge aufgenommen und werden auch so abgespielt. Grundlage dieser Texte sind Erzählungen, Zeitungsartikel, Tagebücher und Anekdoten über Bewegung und Tanz. In einem konstanten Übersetzungsprozess transformieren die zwei Tänzerinnen die Texte in Bewegung. Dabei entstehen Konfrontationen zwischen den aufgenommenen Texten und den produzierten Situationen. Die Materialität der jeweiligen Texte provoziert in den Körpern eine spezifische Form des Ausdrucks und erweckt beim Passanten immer wieder eine neue Art des Hinschauens und Hinhörens. Die Bewegungen führen die Texte in eine weiterführende Ebene der Fiktion und Imagination im geteilten Raum von Zuschauer und Akteur.

Konzept, Performance, Texte

Désirée Meul & Lea Moro

Gestaltung Publikation & Ton

Désirée Meul

Aufführungsdaten

Mai 2014, Zürich Tanzt Festival 2014

About

Désirée Sophie Meul *1988

desiree.sophie.meul@gmail.com


2015 schloss sie im MA Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste ab und beschäftigte sich innerhalb dessen mit der Gebärdensprache als Schnittstelle zwischen der abstrakten Bewegung und der direkten Kommunikation. Nach ihrer Ausbildung (2008) zur Grafikerin an der École Cantonale d’Art du Valais, absolvierte sie von 2010 - 2013 den BA in zeitgenössischem Tanz, Kontext und Choreografie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz Berlin.

Désirée arbeitet in verschiedenen Positionen und Konstellationen, die sich im choreografischen Feld verorten. Sie arbeitete u. a. mit Stefanie Knobel in "Oh my silly, silly, silly mind" (Helmhaus Zürich, 2017), "Privilege" (Der längste Tag Zürich, 2015), "undo privilege" (Residenz Gessnerallee Zürich, 2016) mit Cosima Grand in "CTRL–V (LP)" (Tanzhaus Zürich, Theatre les Halles Sierre, 2016) mit Dominik Fornezzi und Jana Blöchle in "TranSphère" (Tanzhaus Zürich, Kultur Stadt Zürich, Tanzrecherche NRW, 2016), "RFID choreographies I-IV" (P-Bodies Leipzig, Festival Theatertage Treibstoff Basel, 2015) mit Laura Unger in "rundherum" (Archiv des österreichischen Volksliedwerk, 2017) und "einmal hin, einmal her" (Tanzquartier Wien, 2016). Ihre eigenen künstlerischen Arbeiten umfassen "The Voice from a Silent Body" (Frauenstimmen Festival Brig 2017), "his left hand is close to the body" (VideoEx Festival Zürich, 2017), "IF NOW WAS SOMEWHERE ELSE" (Z+ Playground Zürich, 2015) in Kooperation mit Laura Ferrara, "Der Tausendfüssler,…" mit Marie Hiller, Stephan Stock und Lea Moro (HZT Berlin, 2013).

Sie ist Mitbegründerin von Residenz Tanz Leuk (CH) und dem Acker’Festival Berlin. Désirée erhielt gemeinsam mit Dominik Fornezzi 2016 das Stipendium der Tanzrecherche NRW (Kultursekretariat NRW, Kulturbüro Wuppertal). 2018 erhält sie das Auslandsstipendium der Kultur Stadt Zürich in San Francisco.

Des Weiteren arbeitet sie als freischaffende Grafikerin in den Bereichen Theaterproduktion, alternativ Medizin. Von 2016 - 2017 war sie in der Redaktion für das Performing Arts Programm Berlin tätig.

*fig. 1 – 7 [Umgewandelt]

von Désirée Meul & Jana Thierfelder

desiree meul


Ein dialogisches Wechselspiel zwischen den Masterprojekten von Désirée und Jana. Methodische, formale und thematische Aspekte der Arbeiten werden in einen diskursiven Austausch gebracht. Ausgehend von Arbeitsmaterialien aus den individuellen Projekten entsteht ein fortlaufendes Perspektiven-Pingpong. In dieser Auseiandersetzung werden Umwandlungsprozesse entwickelt, die in Übersetzungsketten münden.

Texte, Gestaltung und Satz

Désirée Meul & Jana Thierfelder

Herzlichen Dank an

Franziska Staerkle, Sønke Gau

Herausgeber

Master of Arts in Transdisziplinarität, Zürcher Hochschule der Künste, 2015

The voice from a silent body

von Désirée Sophie Meul

desiree meul


[ Beide Hände formen den Buchstaben "F" aus dem Fingeralphabet. Zeigefinger und Daumen berühren sich an der Spitze und formen einen Kreis. Alle anderen Finger sind von der Handfläche weg gestreckt. Die Hände sind waagerecht, sodass die geformten Kreise waagerecht zum Boden zeigen. Beide Hände bewegen sich nun abwechselnd hoch und runter. ]

Eine Arbeit von

Désirée Sophie Meul

Im Rahmen des

MA Transdisziplinarität, ZHdK

Agenda

upcomming dates

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Stadt (Land, Fluss)

von Kötter/Seidl
18.-20.01.2018, Mousonturm Frankfurt

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his left hand is close to the body

von Désirée Meul & Laura Ferrara
Vernissage: 22.2.2018, UG im Folkwang,Museum Folkwang Essen
www.museum-folkwang.de/de/aktuelles/ug-im-folkwang/ug-im-folkwang.html

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Eine Winterreise (AT)

von Cosima Grand
Premiere: 8.11.2018, TLH Sierre

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past dates

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Stadt (Land, Fluss)

von Kötter/Seidl
16.-19.11.2017, Sophiensaele Berlin

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Oh my silly, silly, silly, mind!

von Stefanie Knobel
21.9. | 23.10. | 4.11.2017, Helmhaus, Zürich

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The Voice from a Silent Body (part 2)

Frauenstimmfestival Brig
8. Juli 2017

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TranSphère

Blöchle | Fornezzi | Meul
NRW Tanzrecherche – Kultursekretariat Wuppertal
okt - nov 2016

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Workshop hip-hop – danse contemporaine!

Par Désirée Meul ​
Cie Cosima Grand
ASLEC – Sierre
17 septembre 2016 | 11-17 h​
gratuit​ - dès 12 ans - ouvert à tous

Les codes de la danse contemporaine et de la culture hip-hop (gestuelle, postures,...) sont décryptés et mis en parallèle. Un cours unique donné par Désirée Meul, danseuse professionnelle valaisanne, établie à Berlin. Cet atelier est proposé dans le cadre du spectacle „CRTL+V (LP)“ (ATP) de la Cie Cosima Grand présenté au TLH – Sierre du 15 au 25 septembre 2016.
www.theatreleshalles.ch

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TranSphère

Blöchle | Fornezzi | Meul
Recherche im Tanzhaus Zürich
Juli 2016
unterstützt durch Kultur Stadt Zürich, Tanzhaus Zürich

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"RFID choreographies" @ Mo.ë Vienna

17.06.2016

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"RFID choreographies – Akt IV"

11.06.2016

@ P – Bodies Festival Leipzig

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"undo privilege"

eine Recherche von Stefanie Knobel
in Zusammenarbeit mit Désirée Meul

14.3. – 31.3.2016
Gessnerallee Zürich
Showing 30.3.2016 | 18 Uhr

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"RFID CHOREOGRAPHIES" @ Theatertage Treibstoff Basel

09. – 11.09.2015
Messe Basel (ineltec)

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Privilege

21. Juni 2015
der längste Tag, Performance Festival, Zürich

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la molecule (enters into the screen)

08. Januar 2015
film recording, Tanzhaus Zürich

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Oh Heimat, wie bist du so schön, so schön

22. January 2015
OH FESTIVAL Valais Wallis Arts Vivants 2015, Théâtre du Crochetan

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Acker´Festival #2

19. – 21. September 2014
Acker´Team – Lea Moro, Maja Zimmermann & Désirée Meul

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GESCHICHTEN BEWEGEN VON A BIS Z

03. Mai 2014
Zürich Tanzt Festival, Viaduktbögen

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Der Tausendfüssler, der dir nicht sagt wie er läuft oder was wenn ich dir sagen müsste wie…

05. September 2013
HetVeem theatre, Amsterdam

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About You. @ Reykjavik Dance Festival

30. August 2013

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About You. @ OUT NOW! Festival Bremen

05. June 2013
19 Uhr im Theater Bremen “Kleines Haus”

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Oh Heimat wie bist du so schön, so schön.

03. – 04. May 2013
20 Uhr - Mittlere Halle, Südpol Luzern

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Der Tausendfüssler, der dir nicht sagt wie er läuft oder was wenn ich dir sagen müsste wie…

20. April 2013
Festival IN ZUCHT by BA-Students of the HZT Berlin Uferstudios, Berlin

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Oh Heimat, wie bist du so schön, so schön.

19. – 20. April 2013
Festival IN ZUCHT by BA-Students of the HZT Berlin Uferstudios, Berlin

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Der Tausendfüssler, der dir nicht sagt wie er läuft oder was wenn ich dir sagen müsste wie…

01. – 02. March 2013
Showing in the frame of the “Zurich moves Festival 2013”, Tanzhaus Zürich

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About You.

23. February 2013
im Pavillon Alte Fabrik, Rapperswil, CH

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About You.

18. October 2012
638 KILO TANZ 2012, Festival für zeitgenössischen Tanz & Kulinarisches, Essen

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About You.

15. – 16. September 2012
NAIRS - Zentrum Für Gegenwartskunst

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About You.

12. May 2012
Tanzhaus Zürich, May 2012 (second Price KUK-Award)

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About You.

26. – 27. April 2012
BA Festival “Why Not July? - Performances in April” Uferstudios Berlin

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